01 / WAS UNS ANTREIBT
Warum sollte ein digitaler Prozess am Drucker enden?
Unsere Idee für Versendio beginnt mit einem einfachen Widerspruch: Unternehmen arbeiten digital, doch ein Brief zieht plötzlich wieder eine ganze Kette manueller Aufgaben nach sich. Aus einer fertigen Rechnung wird ein Ausdruck. Aus dem Ausdruck werden Falten, Kuvertieren, Frankieren und der nächste Weg zur Post.
Wir wollten diese Lücke schließen. Geschäftspost sollte sich so selbstverständlich in den Arbeitsalltag einfügen wie eine digitale Nachricht. Das Ziel: ein verständlicher Weg vom Inhalt zur Sendung, der sich bei wiederkehrenden Aufgaben auch automatisieren lässt.
Dabei sollte die Lösung für einen einzelnen Brief genauso zugänglich sein wie für wiederkehrende Kundenpost. Die Produktidee verbindet deshalb einen direkten Einstieg im Browser mit der Möglichkeit, vorhandene Software anzubinden.
02 / DIE HERAUSFORDERUNG
Drei Dinge, die zusammenfinden mussten.
Zu viele Übergaben
Zwischen Dokument und Briefkasten liegen Aufgaben, die in einem digitalen Arbeitsablauf leicht zu einem manuellen Engpass werden.
Wiederholung statt Wiederverwendung
Kundeninformationen, Willkommensbriefe oder Anschreiben folgen oft einem ähnlichen Muster. Inhalt, Empfänger und Zeitpunkt müssen trotzdem zusammenfinden.
Ein weiterer isolierter Arbeitsschritt
Wenn Geschäftspost außerhalb der bestehenden Werkzeuge entsteht, müssen Informationen erneut übertragen und Ergebnisse an anderer Stelle nachgehalten werden.
03 / KONZEPT & TECHNISCHE UMSETZUNG
Den ganzen Weg denken. Den Einstieg einfach halten.
Versendio bündelt Erstellung, Empfängerwahl und Versand in einer Oberfläche. Nutzer können im Editor beginnen oder ein fertiges PDF übernehmen. Die physische Verarbeitung schließt daran an: drucken, kuvertieren und an die Zustellung übergeben.
Für die Verbindung zum bestehenden Arbeitsalltag gibt es zwei Wege: direkte Integrationen für MOCO und Canva sowie Anbindungen über die REST-API. Automatisierungswerkzeuge wie Make, n8n und Zapier können diese Schnittstelle nutzen. Damit bleibt der Versand auch aus anderen Anwendungen heraus erreichbar.
SO GREIFEN DIE BAUSTEINE INEINANDER
- 01InhaltEditor oder PDF
- 02EmpfängerKontakt oder Liste
- 03AuslösungManuell, Flow oder API
- 04Echte PostDruck & Übergabe an die Zustellung
Brief-Editor & Personalisierung
Bausteine, Briefpapier und Platzhalter verbinden Inhalt und Empfängerdaten. Ein KI-Entwurf unterstützt den Schreibprozess; die PDF-Vorschau macht das Dokument vor dem Versand prüfbar.
Kontaktlisten & zeitgesteuerte Flows
CSV- und Excel-Importe bringen Adressen in strukturierte Listen. Ein neuer Listenkontakt kann einen Flow starten, der nach einer festgelegten Wartezeit den hinterlegten Brief auslöst.
REST-API & White Label
Die Schnittstelle verbindet Kontakte und Briefversand mit eigener Software. Das White-Label-Modul ordnet Sendungen einzelnen Endkunden zu und macht ihren Verbrauch getrennt abrufbar.
Versandstatus & Guthaben
Ein Dashboard zeigt den Bearbeitungsstand. Das Prepaid-Guthaben, Belege und die optionale automatische Aufladung ergänzen den Versand um nachvollziehbare Kostenkontrolle.
04 / WAS DARAUS GEWORDEN IST
Aus Geschäftspost wird ein zusammenhängender Ablauf.
Das Ergebnis ist eine Plattform, die Dokumente, Kontakte und den Versand zusammenführt. Der Brief bleibt ein physisches Kommunikationsmittel. Seine Vorbereitung lässt sich digital organisieren und mit bestehenden Anwendungen verbinden.
- Vom Browser bis zur physischen Sendung
- Einzelbriefe und wiederkehrende Abläufe
- Offen für bestehende Werkzeuge




